Es ist aus

Geschrieben von Der Meister am 14. August 2009

Wie die aufmerksamen Leser von doenerflatrate.de sicherlich bemerkt haben, ist hier in den letzen Monaten nicht mehr all so viel Neues passiert. 2009 habe ich bisher nur 9 Testberichte veröffentlichen können und bis zur magischen Hundertermarke ist auch noch ein weiter weg. Im Moment ist es, vor allem aus zeitlichen Gründen, nicht mehr sinnvoll möglich das Projekt fortzuführen.

Deshalb habe ich mich nach langem Überlegen dazu entschlossen doenerflatrate.de nicht mehr weiter zu führen. Es macht keinen Sinn mehr wenn ich nur alle 2 Monate dazu komme einen Bericht zu schreiben und es hier auf dem Blog über mehrere Wochen hinweg nichts Neues zu lesen gibt. Es ist mir nicht leicht gefallen dieses Projekt aufzugeben, da ich hier schon mit viel Herzblut dran hänge, aber im Moment gibt es eine Reihe von anderen Themen um die ich mich kümmern muss.

Ich werde die Seite noch bis Ende des Jahres online lassen, da sich ja doch noch jeden Tag ein paar Besucher hier einfinden. Wenn jemand Interesse hat das Projekt weiter zu führen darf er sich gerne bei mir melden.

Vielen Dank an die vielen Leser, Kommentarschreiber und natürlich an alle Dönermänner :-)

Der Meister von doenerflatrate.de

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Al-Tahira

Geschrieben von Der Meister am 16. Juli 2009

So, nach Wochen ohne einen neuen Dönertestbericht geht es heute wieder mal los – endlich. Diesmal haben wir uns das Al-Tahira (ein Tipp von Brian) angeschaut. Der Laden befindet sich in der Zweinaundorfer Straße, direkt an der Ecke Theodor-Neubauer-Straße. Nicht verwechseln mit dem Laden gleich nebenan, das Al-Tahira ist der Eckladen!

Damit die Übung nicht zu leicht wurde, haben wir gleich 4 Döner und einen Hawaii-Burger bestellt. Ihr merkt, wir waren diesmal gleich fünf Testesser. Und das Ganze natürlich zum Mitnehmen. Unsere Extrawünsche, also mit und ohne Zwiebeln oder ohne Tomaten, hat die Fachkraft hinter der Verkaufstheke stoisch aufgenommen. Wir waren aber auch bestens vorbereitet und hatten alle Eckdaten vorher sorgfältig aufgeschrieben. Nur bei: „und einmal mit allen Soßen für den Philipp“, hat er etwas ungläubig geschaut. Ich möchte wetten dabei hat er sich nicht nur gefragt, wer Philipp ist, es muss da auch noch etwas anderes in ihm vorgegangen sein. Leider konnten wir das nicht mehr genauer erforschen; Dönermänner haben aber auch eine komplizierte Psyche und sind nicht ganz so einfach zu durchschauen.

So nun aber zurück zu den Dönern, 4 Stück an der Zahl, und mal abgesehen von den Extrawünschen an Zutaten, die nicht mit rein sollten, eigentlich Standard. Bei den Zutaten gibt es nichts weiter anzumerken. Der Salat und das Gemüse waren frisch und das Kalbfleisch schön kross. Typisch für Leipzig war es aber wieder nur ein Hackfleischspieß und kein geschichtetes Fleisch. Bei den Soßen gab es insgesamt 5(sic) zur Auswahl. Die Kräutersoße wirkte irgendwie etwas fest. Normalerweise ist die sonst viel flüssiger. Vielleicht hat hier der Chef etwas viel Mayonnaise drunter gerührt? Ein paar Abstriche gibt es für das Fladenbrot, da es deutlich zu kurz gebacken und ziemlich dünn war.
2,50 Euro muss man für einen Döner löhnen. Schafskäse, Halloumi oder Big Döner kosten jeweils 50 Cent extra.

Von uns gibt es für die Döner von Al-Tahira 4 Sterne. Für den einen, letzten Stern fehlt schlicht der letzte Kick. Vielleicht sollte man aus dem Laden an sich noch etwas mehr machen. Das Ambiente war schon eher kühl, wie in einer Fleischerei.
Am Ende zählen aber die Döner, und die waren köstlich. Der Burger hat ebenfalls ganz gut gemundet, wobei wir immer noch nicht wissen, was daran eigentlich „Hawaii“ war? Aber der geht ja eh nicht in die Wertung mit ein.

Unser Urteil: 4 Sterne – fettes Teil

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Dönerpolizei

Geschrieben von Der Meister am 05. Juni 2009

Ordnung muss sein, auch im Döner-Universum – das dachten sich auch die Ordnungshüter der Stadt Köln und haben im letzten Jahr über 100 Dönermännern mal auf den Spieß geschaut.

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Side – Center Döner

Geschrieben von Der Meister am 14. Mai 2009

Letzen Samstag habe ich den Philipp, während seiner Mittagspause, mal zum “Side Döner Kebap” im PC (Paunsdorf Center, für die auswärtigen Leser) geschleift. Ein gepflegter Mittagsdöner war das Ziel, was eigentlich schon lange überfällig war, denn vorgenommen hatten wir uns das schon vor ein paar Wochen.

Der Dönerladen befindet sich in der Mitte des Einkaufszentrums unter der Rolltreppe, rechts vom Media Markt. Er ist eigentlich relativ unspektakulär, ungefähr 9 Quadratmeter groß (gefühlt wahrscheinlich eher 6 qm) und fristet von den meisten einkaufslustigen Besucher eher unentdeckt ihr Dasein. Aufgrund der ganz ordentlichen Auswahl an Lebensmitteln und der Übermacht der Burgerketten und der Back-Filial-Mafia ist das hier bestimmt auch nicht so einfach.

Bei der Dönerauswahl haben wir diesmal keine Experimente gemacht, 2x Standard-Döner für jeweils 2,80 Euro. Und los ging’s, die Zubereitung ging flink und schon nach 1:27 Minuten hatten wir die Döner in der Hand.
Dieser war dann leider aber auch gerade mal durchschnittlich. Von der Größe her OK aber nicht sehr warm. Obwohl wir ihn sofort gegessen haben waren das Fleisch und das Brot nur noch lauwarm. Das Gemüse war dafür ganz in Ordnung. Leider hat die Soße die Wertung dann voll runter gezogen, sie war von der Menge her viel zu viel (nach kurzer Zeit war das Brot labberig und durchgesifft) und vom Geschmack her viel zu intensiv.

Insgesamt ist der Side Döner Kebap Laden leider nicht wirklich zu empfehlen. Der Döner hat unseren Geschmack gar nicht getroffen, nur ein ganz klein wenig tangiert. Die ganze Bude macht insgesamt in der Einkaufscenteratmosphäre keinen so prickelnden Eindruck.
Nur für einen schnellen Döner ins PC fahren macht wahrscheinlich sowieso niemand und wenn doch sollte der sich mal hier (Link) die Alternativen anschauen. Und wenn man doch schon mal zum shoppen hier sein sollte, ist ein Besuch beim Bulettenbrater ausnahmsweise doch keine so schlechte Idee.

Wir vergeben diesmal nur 2 magere Punkte.

Unser Urteil: 2 Sterne – Mittelklassemodel

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Riesen-Döner

Geschrieben von Der Meister am 10. Mai 2009

Riesen-Döner

Mann mit Riesen-Döner

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Erkin Bistro Grill – Bad Nauheim Döner II

Geschrieben von Der Meister am 12. April 2009

Na geht doch! Letztens war ich mal wieder in Bad Nauheim unterwegs und da ich “Döner mäßig” nicht sooo leicht zu beirren bin, habe ich noch einen zweiten Versuch gestartet.
Nach dem ersten, eher mittelprächtigen Laden, habe ich nun den “Erkin Birsto Grill” entdeckt – und um das Urteil schon mal vorweg zu nehmen, zwischen dem und dem letzten Laden liegen Welten.

Aber von vorn – der Dönerladen befindet sich in der Reinhardtstr. 11, im Stadtzentrum von Bad Nauheim. Von außen macht er erstmal einen unscheinbaren Eindruck, keine großen Fenster oder ähnliches, sieht aus wie ein normales Wohnhaus, als hätte man hier das Wohnzimmer zur Dönerbude umgebaut. Wenn man den Laden aber einmal betreten hat, befindet man sich mitten drin, in einem netten Dönerladen (oder großen Wohnzimmer). Es gibt eine große Verkauftheke, reichlicht Sitzgelegenheiten, eine Teeecke und freundliche Dönermänner und –frauen. Das Erkins Birsto scheint noch ein guter alter Familienbetrieb zu sein, von jung bis alt sind hier alle, in orangefarbenen T-Shirts, am rumwuseln.

Meine Bestellung: diesmal, wie sollte es auch anderes sein, ein Dürüm mit Kalbsfleisch.
Was ich nicht geahnt hätte, dass ich damit gleich eine ABM Großaktion auslösen würde. Gleich drei Akteure waren mit der Zubereitung meines Dürüms beschäftigt. Der erste, ich nenn ihn mal Vater, machte sich an die Erzeugung des Dürüms. Die zweite, ich vermute mal die Tochter vom Vater, wollte gleich Bares sehen und mich abkassieren. Und der dritte, könnte der Großvater gewesen sein, dirigierte die ganze Aktion und bot mir Tee an.
Schon während der Zubereitung, die ich in Ruhe beobachten konnte, gab es den nächsten Pluspunkt. Der Dürümteig wurde frisch zubereitet und im Pizzaofen gebacken (kein vorgebackener Teig aus der Großbäckerei). Beim Fleisch (natürlich Kalb) und den Gemüsezutaten war ebenfalls alles Tip-Top. Das Gemüse war frisch und knackig, zum Teil gerade erst frisch geschnitten. Auch die Fleischbeilage war super knusprig gegrillt und schmeckte hervorragend, wie der komplette Dürüm insgesamt. Der Geschmackstest ist damit mit Sternchen bestanden.

Löhnen durfte ich für den Genuss 4 Euro, für jemanden der Leipziger Preise gewöhnt ist, sicherlich erst einmal ne andere Hausnummer. Aber es war in Ordnung, das nach unseren wissenschaftlich nicht belegbaren Methoden ermittelte Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Ein normaler Döner mit Brot kostet übrigens 3,80 Euro, mit Schafskäse auch 4 Euro und 7 Euro zahlt man für einen Dönerteller mit Pommes.
Natürlich gibt es im Erkin Bistro nicht nur Döner. Neben den üblichen Salat- und Pizzagerichten findet man auch interessante Kebabvarianten wie Iskender Kebab oder verschiedene Lammspezialitäten. Vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber dafür auch nicht überall zu haben.

So nun noch ein kurzes, großes Schlusswort: 100% Empfehlung und 5 Sterne für den Erkin Grill. Bad Nauheim spielt damit auf alle Fälle in der (Döner-)Oberliga, ob das noch ein anderer Laden in der erwürdigen Kurstadt toppen kann will ich erstmal bezweifeln (lasse mich aber gerne eines besseren belehren). Hier treffen sich auf alle Fälle die Kenner und ich komme bestimmt auch mal wieder.

Unser Urteil: 5 Sterne – Döner-Deluxe

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Harun Döner am Kreuz

Geschrieben von Philipp am 14. März 2009

Auch kranke müssen mal essen – also entschied ich mich den Markus anzurufen um ihm einen kleinen aber feinen Dönervorschlag zu unterbreiten, war ja klar dass er den nicht ablehnen konnte.

Harun DönerIch war natürlich bestens vorbereitet und hatte schon im Voraus den “Harun” Dönerladen in der Arno-Nitzsche-Straße, direkt am Connewitzer Kreuz raus gesucht. Ich hatte hier vorher schon ein paar Mal einen Döner verköstigt und nun galt es dem Laden einen offizielle doenerflatrate.de Besuch abzustatten! Kurz darauf trafen wir uns auch schon und der Dönertest konnte beginnen!

Wir entschieden uns beide für einen Döner, Markus mit Halloumi und ich ohne Gurke und Tomate. Der Laden an sich ist sehr groß und hat viel Auswahl an Speisen und Getränken, als Kleine Besonderheit darf man dort noch rauchen und kann sich auch eine Shisha (Wasserpfeife) ausleihen und sie sich schmecken lassen! In der Mittagszeit wurde davon aber nur wenig Gebrauch gemacht, so dass auch Nichtraucher hier gemütlich ihren Döner genießen können.

Döner im HarunUnser Döner an sich war sehr lecker, das einzige was mich störte war das dort die scharfe Soße etwas zu scharf war uns das auf dem Gemüse Petersilie verteilt war, welche etwas den Geschmack beeinträchtigt (aber das ist sicherlich Geschmackssache). Im Großen und Ganzen kann ich den Laden ohne Probleme weiterempfehlen!
Die Preise sind auch in Ordnung, ein Döner bekommt man schon ab 2,20 €, einen Dönerteller, je nach Beilage, ab 4€ und einen Dürüm ab 3€. Für die Wasserpfeile muss man 3 Euronen löhnen.

Unser Urteil: 4 Sterne – fettes Teil

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